Super, ihr habt den Hinweis zur Öffnung des Ausgangs gefunden:



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Dies ist der Hinweis damit ihr das Lösungswort-Anagram, also die drei Blöcke, übersetzen und korrekt anordnen könnt! Googelt einfach den folgenden Begriff: "l337 sp34k", um zu verstehen was die  Textzeichen bedeuten. Wenn ihr die Blöcke aus den drei Kompetenz-Checks richtig angeordnet habt, habt ihr das Lösungswort für den Ausgang aus dem Escape-Room! Ihr braucht das Lösungswort nicht zu übersetzen sondern sollte es in der l337sp34k Variante eingeben.

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UHH/Freepik

Sichtbarmachen von Qualitäts- und Bewertungskriterien rechtswissenschaftlicher Arbeiten

Sichtbarmachen von Qualitäts-und Bewertungskriterien rechtswissenschaftlicher Arbeiten

Autor: Dr. Maik Bäumerich

Design-Gegenstand: Lehr-Lernmethode, digitales Werkzeug

DBR-Profil: ein Mikrozyklus, Fokus auf Exploration und Erstentwurf

Das Ziel dieses Projekts war, die Lehrveranstaltung –ein Vorbereitungsseminar –so zu gestaltet, dass sie die Studierenden dabei besser unterstützt, inhaltlich gute Seminararbeiten zu verfassen.

Den Ausgangspunkt dieses Projekts bildete die Beobachtung, dass Qualitäts-und Bewertungskriterien rechtswissenschaftlicher Arbeiten nur unausgesprochen und beiläufig vermittelt werden. Deshalb wurden für eine Intervention folgende vorläufige Gestaltungsprinzipien entwickelt: Die Intervention sollte Bewertungs-und Qualitätskriterien sichtbar machen und die Studierenden dazu anregen, sich bereits verinnerlichte Kriterien bewusst zu machen. Das sollte durch die gemeinsame Arbeit an echten Textauszügen geschehen.

Zur Umsetzung wurde, angelehnt an die aus dem betriebswirtschaftlichen Marketing bekannte Choice-Based Conjointanalyse, das Online-Tool „No More Marking“ genutzt. Sechs beispielhafte Textauszüge aus früheren Seminararbeiten wurden dort von den Seminarteilnehmenden mehrfach vergleichend bewertet und so eine Rangfolge der Auszüge gebildet. Diese Rangfolge wurde im ersten Präsenztermin dafür genutzt, über die möglichen Qualitäts-und Bewertungskriterien zu diskutieren, die zu der Rangfolge geführt haben können.

Nach einem ersten Durchlauf zeigte sich, dass die technische Umsetzung ohne Schwierigkeiten verlief. Auch die Mitarbeit der Studierenden war ausreichend gut. Anhand der erstellten Reihenfolge entwickelte sich eine Diskussion über Gütekriterien rechtswissenschaftlicher Arbeiten. Die Gestaltungsprinzipien haben sich für diesen Durchlauf also bewährt.

Eine Projektbeschreibung mit dem Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung erscheint unter dem Titel

„Propädeutisches Seminar in der Rechtswissenschaft. Reflexion von Bewertungs-und Qualitätskriterien rechtswissenschaftlicher Texte durch ‚comparative judgement‘“ in Schmohl/To (Hrsg.), Hochschullehre als reflektierte Praxis. Fachdidaktische Fallbeispiele mit Transferpotenzial (TeachingXchange, Band 1), Bielefeld (wbv media), 2019.

Schlagworte: Rechtswissenschaft, Schreiben, Gütekriterien, Peer-Review, Online-Tool