Super, ihr habt den Hinweis zur Öffnung des Ausgangs gefunden:



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Dies ist der Hinweis damit ihr das Lösungswort-Anagram, also die drei Blöcke, übersetzen und korrekt anordnen könnt! Googelt einfach den folgenden Begriff: "l337 sp34k", um zu verstehen was die  Textzeichen bedeuten. Wenn ihr die Blöcke aus den drei Kompetenz-Checks richtig angeordnet habt, habt ihr das Lösungswort für den Ausgang aus dem Escape-Room! Ihr braucht das Lösungswort nicht zu übersetzen sondern sollte es in der l337sp34k Variante eingeben.

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UHH/Freepik

Veränderungen der Studieneingangsphase in einem Bachelorstudiengang Management zur Verbesserung der Kompetenzen in Mathematik

Autor*innen: Prof. Dr. Birgit Wolf und Marius Fahrner

Design-Gegenstand: Lehr-Lernmethode

DBR-Profil: Zwei Zyklen, intensive statistisch gestützte Explorationsphase

Abstracts (zwei, da das Projekt zweimal in der Projektkonferenz vorgestellt wurde):

Als Bildungsproblem wurde an einer Hochschule die mangelnde Mathematikkompetenz vieler Studienanfänger festgestellt. Das Defizit konnten während der ersten Semester nicht durch ein zusätzliches Modul Mathematik und auch nicht im Verlauf der Pflichtmodule in Mathematik angeglichen werden. Eine Ausgangsanalyse der vergangenen 10 Jahre stellte bei den Absolventen des Studiengangs Management eine hohe positive Korrelation zwischen der Durchschnittsnote Mathematik und der Studienabschlussnote fest. Es wurde dann weiter der Frage nachgegangen, ob es wirklich die Mathematikkompetenzen sind, die sich positiv auf Studienerfolg auswirken oder ob nicht andere Variablen wie Abiturnote, Alter, etc. originär entscheidend für Studienerfolg sind. Nachdem herausgefunden wurde, dass sich Mathematikkompetenzen positiv auf Studienerfolg auswirken, wurde nach Veränderungspotentialen gesucht. Diese sollten die Leistungen der Studierenden in der Mathematik und in Folge dessen die Leistungen der Studierenden im Studium insgesamt verbessern. Während einer ersten Iteration wurde eine neue Methode eingeführt. Eine qualitative Auswertung zeigte im Nachgang, dass dieAnwendung dieser sokratischen Methode sowohl die Ausbildung fachlicher als auch überfachlicher Kompetenzen (Methoden-, Sozial-sowie Selbstkompetenz) fördern kann. Im weiteren Verlauf wurden dann Modulbeschreibungen angepasst und die sokratische Methode in verschiedenen Modulen genutzt. Diese zweite Iteration wurde quantitativ ausgewertet und das Projekt abgeschlossen. Als Entwicklungskern kristallisierte sich im Laufe des Projektes die Anwendung der sokratischen Methode heraus. Das Hauptaugenmerk der Präsentation liegt auf der Darstellung des Prozesses. Wie greifen Ausgangsanalyse, Iterationen und das Erkennen des Entwicklungskerns ineinander? Welche Herausforderungen gab es während der Durchführung des Design-Based Research Projektes?

Aufgrund der hohen Diversität der Studierendenschaft an deutschen Hochschulen stellt sich die Frage, welche Lehr-und Lernmethoden dazu geeignet sind, einer möglichst großen Anzahl an Studierenden mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen Studienerfolg zu ermöglichen. Hierzu wurde zunächst durch statistische Analysen ermittelt, welches Studienfach der beste Prädiktor für Studienerfolg ist. Es ergab sich, dass dies die Mathematik ist. In der Annahme, dass die Verbesserung der Mathematikkompetenzen der Studierenden zu einer Erweiterung überfachlicher Kompetenzen und in Folge dessen zu größerem Studienerfolg führen, wurde in einem Mathematikseminar eine neue Lehrmethode, die sokratische Methode, angewendet. Es wurde dabei der Frage nachgegangen, ob durch die Anwendung der sokratischen Methode neben den fachlichen Kompetenzen der Studierenden auch die überfachlichen Kompetenzen Methodenkompetenz (Reflexionsfähigkeit, Praxistransfer), Sozialkompetenz (Kommunikationsfähigkeit) sowie Selbstkompetenz (Identität) erweitert werden. Basierend auf der theoretischen Analyse der sokratischen Methode, der Analyse der Methode bezogen auf ein mathematisches Beispiel sowie den Aussagen eines Dozenten und eines Studierenden, die am untersuchten Mathematikseminar teilgenommen hatten, konnte nahegelegt werden, dass die Anwendung der sokratischen Methode neben der Ausbildung fachlicher auch zur Ausbildung überfachlicher Kompetenzen beiträgt und sich somit als Lehrmethode, die sich positiv auf Studienerfolg auswirkt, zu qualifizieren scheint. In einer noch ausstehenden Untersuchung sollen abschließend quantitative Analysen zu der Frage, ob die Anwendung der sokratischen Methode im Unterricht sich positiv auf die Ausbildung überfachlicher Kompetenzen auswirkt, durchgeführt werden.

Schlagwörter: sokratische Methode, Mathematikdidaktik, Studieneingangsphase