Super, ihr habt den Hinweis zur Öffnung des Ausgangs gefunden:



 ██████╗ 
██╔═══██╗
██║   ██║
██║   ██║
╚██████╔╝
 ╚═════╝ 


Dies ist der Hinweis damit ihr das Lösungswort-Anagram, also die drei Blöcke, übersetzen und korrekt anordnen könnt! Googelt einfach den folgenden Begriff: "l337 sp34k", um zu verstehen was die  Textzeichen bedeuten. Wenn ihr die Blöcke aus den drei Kompetenz-Checks richtig angeordnet habt, habt ihr das Lösungswort für den Ausgang aus dem Escape-Room! Ihr braucht das Lösungswort nicht zu übersetzen sondern sollte es in der l337sp34k Variante eingeben.

  _ ____ ____  _              ____  _  _   _   
 | |___ \___ \| |            |___ \| || | | |   
 | | __) |__) | |_   ___ _ __  __) | || |_| | __
 | ||__ <|__ <| __| / __| '_ \|__ <|__   _| |/ /
 | |___) |__) | |_  \__ \ |_) |__) |  | | |   < 
 |_|____/____/ \__| |___/ .__/____/   |_| |_|\_\
                        | |                     
                        |_|                                       

UHH/Freepik

Besondere Kennzeichen

Weitere besondere Kennzeichen des MHE sind das Blended Learning, eine didaktische Vielfalt, das Projektstudium mit Wissenschaftscoaching und der Umgang mit Prüfungsleistungen.

Blended Learning

Nahezu alle Veranstaltungsangebote des Masterstudiengangs Higher Education werden angesichts der besonderen Herausforderungen an berufsbegleitende Studiengänge im Blended Learning-Format, also in einem Wechsel von Präsenz- und Online-Settings, umgesetzt. Der Studiengang beginnt mit einer Blockwoche, die den Präsenzanteil des Didaktik-Moduls und eine erste Projektkonferenz umfasst (siehe unten: Projektstudium). Die Blockwoche dient unter anderem dazu, den sozialen Zusammenhalt der jeweils neuen Kohorte herzustellen und eine emotional-motivationale Bindung zum Studienprogramm anzuregen. Für die thematischen Module Lehr-Lernforschung, Medienbildungsforschung, Hochschulforschung und Wissenschaftsforschung sind jeweils drei Präsenztage vorgesehen. Inhalte und Methoden ebenso wie Prüfungen werden hier möglichst sinnvoll aufeinander abgestimmt.

Didaktische Vielfalt

Das Blended Learning-Format gibt im Didaktik-Modul sowie in den vier thematischen Modulen eine bestimmte Organisationsform des Lernens vor. Innerhalb dieser Organisationsform werden von den Lehrenden auf der Basis eigener Entscheidungen verschiedene didaktische Szenarien praktiziert, für deren Konzeption und Umsetzung in der Regel auch unterschiedliche didaktische Modelle und Konzepte herangezogen werden. Wie die Präsenztage und Online-Phasen jeweils gestaltet werden, entscheiden die Lehrenden. Auf der Basis von Erfahrungen und im Zuge kooperativer Weiterentwicklungen sind die didaktischen Szenarien im MHE nicht statisch, sondern anpassungsfähig. Aus diesem Grund kommt den Rückmeldungen in der Präsenz sowie den Modulevaluationen eine wichtige Bedeutung zu: Das Feedback der Studierenden ist ein wichtiger Faktor für zukünftige Anpassungen und Veränderungen.

Projektstudium

Das Projekt-Modul enthält einen hohen Anteil an freiem Selbststudium. Eine gemeinsame Projektkonferenz leitet das Projektstudium zu Studienbeginn für die jeweils neue Kohorte ein und beendet es für die Kohorte, die (mindestens) drei Semester vorher damit gestartet ist. Die erste Projektkonferenz zu Beginn des Moduls dient vor allem dazu, dass sich die Studierenden einen Überblick über mögliche Ergebnisse des Projektstudiums verschaffen und in den Dialog mit anderen Studierenden treten, die das Projektstudium zu diesem Zeitpunkt beenden. In der zweiten Projektkonferenz am Ende des Moduls präsentieren die Studierenden das Ergebnis der eigenen Projektarbeit und diskutieren mit ausgewählten Peers, Novizen und Experten. Zwei Methodenwerkstätten flankieren die Projektarbeit: Die erste Werkstatt dient dazu, Design-Based Research als ein methodologisches Rahmenkonzept einzuführen und erste kognitive Werkzeuge zu vermitteln; die zweite Werkstatt hat zum Ziel, Zwischenergebnisse zu präsentieren, zu diskutieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wissenschaftscoaching

Das Wissenschaftscoaching ist eine dialogorientierte wissenschaftliche Beratung und Studienreflexion. Hierzu gehen alle Studierenden in der ersten Phase des Projektstudiums ein Betreuungsverhältnis mit einer/m selbst gewählten Lehrenden ein, die/der sie bei ihrem Design-Based Research-Projekt begleiten wird. Ziel ist es, die Studierenden bei der Planung und Durchführung ihres Projekts individuell darin zu unterstützen, Verbindungen zwischen Inhalten aus den Themenmodulen und der eigenen wissenschaftlichen Projektarbeit herzustellen sowie eine Reflexion über das eigene Studium anzustoßen. Das Wissenschaftscoaching besteht aus persönlichen Gesprächen, wobei die Häufigkeit und die Ausgestaltung im Austausch zwischen Coach und Coachee selbst bestimmt wird.

Prüfungen

Der didaktischen Gestaltung von Prüfungen sind auf der einen Seite Grenzen durch Vorgaben seitens der Fakultät gesetzt, die sich auf einen einheitlichen Umgang mit verschiedenen Prüfungsformaten geeinigt hat. Auf der anderen Seite gibt es auf der Mikroebene durchaus Gestaltungsspielräume. Diese werden genutzt, um zum Beispiel Studierenden die Vertiefung eigener Interessen zu ermöglichen oder Verbindungen zu forschungsnahen Tätigkeiten herzustellen (z.B. Einreichung von Texten oder Vorträgen in wissenschaftliche Fachgemeinschaften). Auf Klausuren als Prüfungsform wird gänzlich verzichtet. Grundsätzlich wird in allen Modulen darauf geachtet, dass die Online-Phasen der Veranstaltungen thematisch und methodisch zur Modulprüfung hinführen, um Ziele, Lernaktivitäten und Prüfungen sinnvoll aufeinander abzustimmen. Auf diese Weise wird im Studiengang die didaktische Kohärenz gestärkt.


Weitere Informationen zur Entwicklung des (ersten) Studiengangskonzepts sind veröffentlicht in: Reinmann, G. & Schmohl, T. (2018). Der Master of Higher Education. Studiengangsentwicklung als zyklisch-iterativer Prozess. In M. Weil (Hrsg.), Zukunftslabor Lehrentwicklung. Perspektiven auf Hochschuldidaktik und darüber hinaus (S. 161-181). Münster: Waxmann.