Super, ihr habt den Hinweis zur Öffnung des Ausgangs gefunden:



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Dies ist der Hinweis damit ihr das Lösungswort-Anagram, also die drei Blöcke, übersetzen und korrekt anordnen könnt! Googelt einfach den folgenden Begriff: "l337 sp34k", um zu verstehen was die  Textzeichen bedeuten. Wenn ihr die Blöcke aus den drei Kompetenz-Checks richtig angeordnet habt, habt ihr das Lösungswort für den Ausgang aus dem Escape-Room! Ihr braucht das Lösungswort nicht zu übersetzen sondern sollte es in der l337sp34k Variante eingeben.

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UHH/Freepik

Zentrale didaktische Prinzipien

Der Master Higher Education steht vor besonderen Anforderungen:

  • Die Studierenden haben verschiedene disziplinäre Herkünfte und unterschiedliche Erfahrungen im Kontext der Hochschullehre. Diese große Heterogenität stellt eine zentrale hochschuldidaktische Herausforderung für die Lehrenden dar.
  • Die Hochschuldidaktik als Gegenstand erfährt derzeit eine vor allem praktisch und politisch begründete Renaissance. Als wissenschaftlich forschende Disziplin muss sie sich allerdings noch etablieren.
  • Die Bedingungen des berufsbegleitenden Studierens erfordern von den Studierenden hohe Motivation und Selbstorganisation und von den Lehrenden Flexibilität und die Bereitschaft zur individuellen Problemlösung.

Bei der Gestaltung des Studiengangkonzepts haben wir diese Anforderungen berücksichtigt und uns an den folgenden drei Leitlinien orientiert:

Forschungsorientierung

Der Studiengang ist in mehrfacher Hinsicht forschungsorientiert gestaltet und folgt damit dem Leitbild Lehre an der Universität Hamburg:

Die Studierenden erhalten in den thematischen Modulen die Möglichkeit, zu erlernen, wie man im Kontext Higher Education forscht und was man von welcher Forschung für die Lehrpraxis erwarten kann. Sie werden ermutigt, möglichst verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf akademisches Lehren und Lernen einzunehmen und darüber hinaus Hochschule als Ort der Forschung, Lehre und Bildung zu reflektieren.

Im Projektstudium haben die Studierenden die Aufgabe, eigenständig zu forschen und dabei insbesondere Denk- und Handlungsweisen einzuüben, die auf die Verknüpfung von Verändern und Erkennen im Sinne einer gestaltungsbasierte Bildungsforschung (Design-Based Research) setzen.

In der Masterarbeit können die Studierenden eine für den Bereich Higher Education relevante Problemstellung wissenschaftlich bearbeiten. Die Art ihres Forschungszugangs wählen die Studierenden hierbei selbst.

Studierendenorientierung

Der Studiengang kann pro Semester bis zu 20 Studierende aufnehmen. Es handelt sich um einen kleinen Studiengang, der die verfügbaren Ressourcen effizient einsetzen muss, um einer großen Heterogenität der Studierenden gerecht werden zu können.

Vor diesem Hintergrund treten an die Stelle thematischer Wahlbereiche [1] alternative Maßnahmen der Individualisierung:

  • So ermöglicht vor allem das Projektstudium den Studierenden eine individuelle Problemstellung, orientiert an den eigenen Interessen, über mehrere Semester hinweg zu bearbeiten.
  • Unterschiede in methodischem Wissen und Können werden durch ein Wissenschaftscoaching aufgefangen, in dem die Lehrenden individuell auf die Studierenden eingehen.
  • Aufgabenstellungen in Online-Phasen der Veranstaltungen sowie Prüfungen eröffnen ausreichende Spielräume, um eigene Interessen zu verfolgen.

Berufsorientierung

Der Studiengang ist auf das Berufsfeld Hochschullehre bzw. akademisches Lehren und Lernen ausgerichtet und zielt darauf ab, forschungsorientierte und berufsorientierte Maßnahmen miteinander zu verbinden.

  • Die Studierenden beschäftigen sich nicht nur mit verschiedenen Erkenntnissen aus dem Kontext Higher Education, sondern werden in allen Modulen dazu veranlasst, die eigenen Erfahrungen aus der Lehre und/oder Tätigkeiten im Umkreis der Lehre einzubringen, zu überdenken und bei Bedarf zu transformieren.
  • Im Rahmen des Projektstudiums werden die Studierenden dazu angehalten und darin unterstützt, ihr erarbeitetes Wissen nicht nur untereinander zu teilen, sondern auch zu veröffentlichen und auf diese Weise sowohl wissenschaftlich kritisierbar als auch in der beruflichen Praxis nutzbar zu machen.
  • Studierende, die selbst in der Lehre tätig sind, profitieren in besonderem Maße von dieser Verzahnung der Forschungs- und Berufsorientierung, die dem Ansatz des „Scholarship of Teaching and Learning“ nahesteht.

Anmerkungen

[1] Kleine Studiengänge erreichen bei Wahlangeboten sehr schnell ihre Grenzen und laufen Gefahr, sich die Quantität durch Qualitätseinbußen zu erkaufen, sodass andere Formen der Individualisierung gefunden werden müssen.

Weitere Informationen zu den besonderen Kennzeichen des Studienganges finden Sie hier